15.- 19. Januar 2026
Heute ist es soweit – im Laufe des Tages rollt der Glücksbus los
Noch stehen wir mitten in den Vorbereitungen – ein bisschen Packen hier, ein bisschen Suchen dort (irgendwas fehlt immer) – aber innerlich sind wir längst unterwegs. Denn so eine Fahrt beginnt nicht erst, wenn der Motor startet. Sie beginnt im Kopf. Im Herzen.
Obwohl wir gefühlt schon die tausendste Tierschutzfahrt hinter uns haben, ist keine wie die andere.
Jede Fahrt nimmt uns anders mit. Jede Fahrt bringt neue Eindrücke, neue Geschichten, neue Begegnungen. Manche leise, manche überwältigend. Manche machen dankbar, manche lassen einen schlucken. Und ja – wir sind alte Hasen im Tierschutz. Wir wissen, was uns erwartet. Und trotzdem:
So eine Fahrt ist nie „Routine“. Sie geht unter die Haut. Sie kostet Nerven, verlangt Durchhaltevermögen und lässt einen nicht einfach unberührt weiterfahren. Das Schwerste und Wichtigste reist immer unsichtbar mit: Emotionen. Erwartungen. Hoffnungen. Und manchmal auch Sorgen. Aber: Wir wären nicht wir, wenn wir nicht trotzdem immer für ein Späßchen zu haben wären. Schlechte Witze auf der Autobahn? Garantiert. Lachen im falschen Moment? Passiert.
Humor ist unser Rettungsring, unser Ventil – und manchmal einfach das, was uns durchzieht, wenn es emotional wird.
Zu zweit geht es aus der Schweiz los, unser drittes Teammitglied sammelt später in Deutschland noch ein paar Kilometer Lebenserfahrung (und Nerven) ein und steigt dann zu. Ab dann ist das Team komplett – und der Glücksbus endgültig im Einsatzmodus.– voll beladen mit Spenden, Herzblut und dieser Mischung aus Vorfreude und Respekt vor dem, was kommt. Wir werden die halbe Nacht unterwegs sein.
Wir melden uns morgen früh wenn wir – müde, nicht mehr ganz so frisch, aber genau dort, wo wir sein müssen – direkt aus dem Tierheim bei euch.
Wünscht uns eine gute, sichere Fahrt. Und denkt an uns, wenn der Glücksbus Kilometer frisst und wir irgendwo zwischen Müdigkeit, Lachen und Emotionen unterwegs sind. Danke, dass ihr diesen Weg mit uns geht.

Kurzes Update vom frühen Morgen. Um 3:30 Uhr haben wir heute Nacht / heute früh unsere Pension in Bonyhad erreicht. Kurz durchschnaufen, zwei Stunden Schlaf – Luxus pur. Jetzt heißt es:
kurzes Frühstück rein
Winterklamotten an (hier ist’s kalt!)
Motivation hochfahren
Wir starten jetzt in den Tag und melden uns wieder. Bis gleich.

Tag 1 – Wiedersehen, das mitten ins Herz geht
Es gibt diese Momente, die einen sofort still machen.
Das Wiedersehen mit unseren Freunden vor Ort in Bonyhád war genau so ein Moment. Keine großen Worte, keine Erklärungen nötig – nur dieses tiefe Gefühl von „Wir sind wieder da“. Und obwohl die Kälte überall spürbar war, wurde es im Herzen warm. Unser erster Weg führte uns heute in die Villa Wuff.
Der Tag begann wie so oft: Bus ausladen, Spenden sortieren, organisieren, anpacken. Handgriffe, die wir unzählige Male gemacht haben – und die sich doch nie wie Routine anfühlen. Denn hinter jeder Kiste, hinter jedem Sack steckt Hilfe. Hoffnung. Unterstützung.
Ein ganz besonderer Moment heute war unsere Weihnachtsbaumaktion von Qualipet ( Regensdorf) hier in der Station Bonyhád. Kleine Zeichen mit großer Bedeutung. Ein bisschen Wärme in einer Umgebung, die oft kalt ist – nicht nur vom Wetter her. Dazu haben wir euch auch Videos mitgebracht.
Im Laufe des Tages haben wir neue Hunde aufgenommen, fotografiert, Videos gemacht. Und wir haben Hunde wieder gesehen, die wir schon lange kennen. Hunde, die man nicht einfach vergisst. Dieses Wiedersehen ist immer zweischneidig: Freude, sie zu sehen – und gleichzeitig dieses Ziehen im Herzen, weil man weiß, was sie aushalten müssen. Denn heute war es bitterkalt. Und genau hier kommt das, was uns besonders beschäftigt. Wir werden oft gefragt: Wie macht ihr das? Wie haltet ihr das aus?
Und gerade heute denken wir viel darüber nach. Denn während wir jetzt in einer warmen Pension sitzen, unsere Arbeit erledigen, Bilder sortieren, Texte schreiben – sitzen unsere Hunde draußen. In Zwingern. Bei Minustemperaturen. Für uns ist dieser Einsatz ein Moment. Für die Hunde ist es ihr Alltag.
Ihre Situation endet nicht, wenn wir den Tag beenden. Sie bleibt. Und genau das geht nicht einfach vorbei.
Dieses Wissen begleitet uns auf jeder Fahrt. Es ist schwer. Es macht leise. Und es ist genau der Grund, warum wir immer wieder losfahren. Morgen geht unsere Reise weiter.
Wir verbringen den Tag in Nagyatád besuchen den Lebenshof Bütyök und das Tierheim vor Ort.
Natürlich nehmen wir euch auch dort wieder mit.
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Herzliche Momente auf dem Lebenshof – Ankommen bei Betti
Unser Besuch bei Lebenshof Bütyök begann wie immer mit offenen Armen – und ganz viel Herz. Betti hat uns so herzlich willkommen geheißen, dass man für einen Moment alles andere vergessen konnte. Dazu wurden wir wunderbar verköstigt – Wärme, die von innen kommt und einfach guttut.
Der Rundgang über den Hof war Balsam für die Seele.
Tiere überall. Ruhe. Leben. Genau das, was uns antreibt und trägt. Und gleichzeitig ist auch hier die Not immer spürbar. Viele der Tiere, die hier aufgenommen werden, brauchen intensive Hilfe: tierärztliche Betreuung, gute Versorgung, Zeit – und Menschen, die nicht wegsehen.
Besonders bewegt hat uns auch ein Neuzugang:
Vor zwei Wochen hat ein schwer misshandeltes Pony auf dem Lebenshof Zuflucht gefunden. Noch vorsichtig, noch gezeichnet – aber in Sicherheit. Ein stiller Beweis dafür, wie wichtig Orte wie dieser sind.
Mit umso mehr Freude durften wir anschließend die Geschenke vom Wunschbaum übergeben. Kleine Dinge mit großer Wirkung. Man sieht es in den Augen – bei den Menschen wie bei den Tieren. Diese Momente sind leise, aber sie bleiben.
Mit einem warmen Gefühl im Herzen geht es für uns jetzt eine Station weiter.
Der nächste Halt wartet: das Tierheim.
Wir nehmen all diese Eindrücke mit – und machen weiter.
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Ein langer, intensiver Tag in Nagyatad geht zu Ende
Den Nachmittag verbrachten wir heute im Tierheim Nagyatad. Anschließend stand auch noch der Besuch im Vereinshaus auf dem Plan, denn auch dort sind weitere Hunde untergebracht.
Mit sehr, sehr viel Freude durften wir die Geschenke vom Wunschweihnachtsbaum übergeben. Man spürt sofort, wie viel diese kleinen Dinge bedeuten – und genauso sehr, wie wir uns gefreut haben, haben sich auch die Hunde gefreut.
Wir haben heute neue Hunde kennengelernt, aufgenommen, fotografiert und natürlich auch viele altbekannte Hunde wiedergetroffen. Gerade diese Wiedersehen gehen besonders ans Herz. So viele wunderbare Hunde warten hier noch immer auf ihr Zuhause – Hunde, die gesehen werden wollen und eine echte Chance verdienen.
Auch in Nagyatad ist die Not sehr groß. Wir versuchen zu helfen, wo es möglich ist, doch auch die Menschen vor Ort stoßen an ihre Grenzen. Trotzdem geben sie jeden Tag ihr Bestes, um die Hunde so gut wie möglich zu versorgen – mit dem, was ihnen zur Verfügung steht, und mit sehr viel Einsatz.
Nach zwei Stunden Rückfahrt sind wir nun in der Pension angekommen – müde, sehr müde, aber mit vielen Eindrücken im Herzen. Doch unser Tag ist noch lange nicht zu Ende.
Jetzt beginnt die stille, aber genauso wichtige Arbeit:
Bilder sortieren und bearbeiten, Texte schreiben, Informationen ordnen und alles ins Reine bringen. Es wartet noch einiges an Arbeit auf uns heute Abend – damit all das Erlebte nicht verloren geht, sondern weitergetragen werden kann.
Uns hat die Zeit in Nagyatad sehr gut gefallen. Wir wurden mit offenen Armen empfangen, und dafür sind wir von Herzen dankbar. Bis zum nächsten Mal.
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Ein Vormittag voller Dankbarkeit im Tierheim Tamási
Den ganzen Morgen verbrachten wir im Tierheim Tamási – und wie so oft verging die Zeit viel schneller, als gedacht.
Natürlich durften auch hier die Geschenke vom Wunschbaum nicht fehlen. Leuchtende Augen, wedelnde Schwänze und dieses kleine bisschen Extra-Freude, das solche Momente ausmacht. Genau dafür machen wir das.
Wir haben auch hier wieder neue Hunde kennengelernt, die wir demnächst auf unserer Homepage vorstellen werden. Hunde mit Geschichten, mit Hoffnung – und mit dem Wunsch nach einem eigenen Zuhause.
Ganz spontan gab es zwischendurch auch ein paar Spieleinheiten mit den Hunden. Einfach mal lachen, rennen, streicheln, durchatmen. Diese kurzen Momente sind unbezahlbar – für die Hunde genauso wie für uns.
Die Herzlichkeit hier in Tamási ist jedes Mal aufs Neue eine große Freude. Man fühlt sich willkommen, gesehen und verbunden – und genau das macht Abschiede ein kleines bisschen schwerer.
Währenddessen wurde unser Glücksbus für die Rückreise heute Abend wieder startklar gemacht. Alles verstaut, alles gesichert – bereit für die nächsten Kilometer.
Mit ganz viel Dankbarkeit im Herzen sagen wir: Danke Tamási – bis zum nächsten Mal.
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Auf Wiedersehen Ungarn – bis ganz bald
Wir haben sie gestartet: unsere lange Rückreise.
Der Glücksbus rollt wieder Richtung Zuhause, die Kilometer liegen vor uns und im Herzen tragen wir all das, was diese Tage ausgemacht hat. Begegnungen, Geschichten, Blicke, leise Momente und viele Gedanken. Unser größter Dank gilt all unseren Freunden vor Ort. Menschen, die jeden einzelnen Tag da sind. Die bleiben, wenn wir wieder weg fahren.
Die mit unglaublich viel Einsatz, Geduld und Herzblut für die Tiere da sind, oft über ihre eigenen Grenzen hinaus.
Ihr seid es, die den Unterschied machen. Nicht nur heute, sondern jeden Tag. Abschiede fallen nie leicht. Aber sie sind kein Ende. Denn wir wissen: Wir sehen uns wieder.
In ein paar Wochen stehen wir erneut hier, mit neuen Aufgaben, neuer Kraft und derselben Überzeugung, dass jeder Einsatz zählt. Bis dahin nehmen wir alles mit: Dankbarkeit. Respekt. Und ganz viel Motivation.
Viszlát, Magyarország, és minden szeretett állatom. A szívemben viszlek titeket, hamarosan visszatérek

Müde, aber gut angekommen
Der Glücksbus ist sicher angekommen, die Hunde wurden übergeben – und was sollen wir sagen:
Herzliche Adoptanten, offene Arme, feuchte Augen und ganz viele leise Happy Ends.
Die Reise war lang und anstrengend – für Zwei- wie für Vierbeiner. Umso schöner war es zu sehen, wie liebevoll unsere Hunde empfangen wurden.
Wir wünschen allen Adoptanten eine gute Eingewöhnungszeit, ganz viel Geduld, Liebe und Vertrauen. Danke, dass ihr diesen Weg gegangen seid und danke für euer Vertrauen in uns.
Auch unseren Pflegestellentieren wünschen wir von Herzen alles erdenklich Gute.
Ihr habt jetzt beste Chancen, anzukommen, gesehen zu werden und bald euer eigenes Zuhause zu finden.
Und nun sind auch wir am Ende unserer Kräfte angekommen und freuen uns auf das, was jetzt kommt:
Schlaf, Duschen, Durchatmen – und unsere Liebsten zu Hause.
Danke an alle, die diesen Transport möglich gemacht haben. Bis zum nächsten Glücksbus